WIESBADENER KURIER         
...Tänzerisch-federnd begleitet wird sie [die Sopranistin Elena Lyamkina] dabei durch den Pianisten Jens Barnieck. Dieser führt auch charmant und kenntnisreich durch das Programm und spielt mal an der Orgel mal am Flügel mit Patrick Leidinger eine Vielzahl vierhändiger Werke ... Mal spielen sie dabei wie aus einem Guss, festlich-feierlich und erhebend. Mal bieten sie ein punktgenaues Wechselspiel dar, bei dem Barnieck die rasanten, hellen Läufe und Leidinger den druckvollen Rhythmus übernimmt.“
ART VOICE BUFFALO

„...ein geschmackvolles und subtiles Spiel. Barnieck’s Verständnis für ausgewogene Balance und dynamische Kontrolle war herausragend.“

BUFFALO NEWS


„...gebildet und subtil...Eine der letzten Variationen in leisem staccato Kontrapunkt war eine spezielle Freude. (Über die amerikanische Erstaufführung der Variations on an English Lullaby des südafrikanischen Komponisten Dirk de Klerk)


„....Alexina Louie’s Music for Piano... wie ‚Kinderszenen‘ oder‚Lieder ohne Worte‘ in der Sprache von Skrjabin und Messiaen. Schönheit breitete sich fast majestätisch aus im letzten Satz, elegant gespielt von Jens Barnieck.“

BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN
, Baden-Baden
„ ... ein Klavierabend mit Werken von Franz Liszt ... ein überaus anspruchsvolles und reichhaltiges Programm. Eine großartige Gedächtnis und Konzentrationsleistung ... Berlioz sprach einst von unendlichen Tonmassen, welche unter Liszts Hand entstehen. Barnieck ließ sie mit einer faszinierenden Technik zur Entfaltung kommen ... Feux Follets, Irrlichter, ... präsentierte der Pianist in ebenso bravouröser Manier wie die Liedbearbeitungen. Trauergondel wurde von Barnieck musikalisch überzeugend nachempfunden präsentiert ... zeigte Jens Barnieck technische Brillanz und eine ungewöhnlich virtuose Begabung.“

THE GRADUATE QUILL
, Buffalo

„Jens Barnieck's intelligentes Spiel half die Strukturen dieser Lieder zu verdeutlichen in beiderlei Hinsicht: ‚Lokal‘ in jedem einzelnen Lied und ‚global‘ über den gesamten Zyklus gespannt. Besonders berührt war ich durch die Art, das Tempo zurückzuhalten in 'Verkündigung über die Hirten', um dramatische Spannung hinzuzufügen, und die Art, das lang ausgemalte crescendo durchzuhalten, ohne Dampf zu verlieren in 'Mariä Verkündigung' (Das Marienleben von Paul Hindemith mit Sarah Leonard)

DIE RHEINPFALZ
, Kaiserslautern

„Großes Einfühlungsvermögen legte auch Jens Barnieck am Klavier an den Tag, der absolut kongenial begleitete. Zwischen diskreter Ekstase, exquisiter Klangkultur und sensibler, ritueller Innerlichkeit bewies er alle Schattierungen konzertierender Brillanz.“ (Liederabend mit Kurt Ollmann, SWR Studio Kaiserslautern)

RHEIN-NECKAR-ZEITUNG, Heidelberg

„Der vom Deutsch-Amerikanischen Institut veranstaltete Abend ließ deutlich werden: Hier geht es nicht um pianistische Selbstdarstellung, sondern ganz und gar um Offenlegung von Traditionen und deren Entwicklungen, um Bezugstiftung zwischen Werken und dessen Gehalt. ... Fein dosierte Klangvaleurs brachte der Pianist dabei an, sinnierend und traumversunken (Louis Gruenberg „Jazz Masks“)... Kleine Geschichten waren es, die Jens Barnieck erklingen ließ (Gershwin „Préludes“) ... Großer Reiz liegt in den vexierhaften Harmonien, die der Pianist mit großer Brillanz und Klarheit versah. Starke Insistenz gewann er den motorischen Rhythmen und ostinaten Figuren ab. Ganz apart und in schönster klanglicher Konzentriertheit wurden die pointillistisch und leicht hingetupften Noten wie gesprenkelte Sterne zum Tönen gebracht. Tief ins Zauberreich der Klänge ging es dabei, erlesen introspektiv. (Aaron Copland „Sonata“). In Samuel Barbers „Nocturne“ war die Nähe eines Rachmaninow spürbar, schön rubatoreich und elegant musiziert. ... Wenn man mit den Fingern an den Saiten entlangfährt, schneller oder langsamer, entstehen geisterhafte Klänge mit veränderlichen Tonhöhen. Dies und die harfenartig gezupften Töne ließen den Wassergeist geheimnisvolle Mythen singen. (Henry Cowell „The Banshee“)

PASSAUER NEUE PRESSE

„Es war eine der amüsantesten Kulturveranstaltungen dieses Sommers. Im Rahmen der Vortragsreihe, welche die Universität zu den Europäischen Festwochen beiträgt, präsentierte Jens Barnieck ‹Pianamerika – der Klang der Neuen Welt›...Die technisch enorm schwierigen Stücke, die Barnieck interpretierte, begeisterten die Hörer. Es wurde deutlich: Auch musikalisch hat Amerika viel zu bieten.“

MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG

„ ...Das gute rhythmische Verständnis zwischen Solist und Dirigent begeisterte besonders in den heiklen Schlüssen des ersten und zweiten Satzes mit feinster Akuratesse. Barnieck offenbarte ein stupendes pianistisches Spektrum zwischen filigran flirrender Virtuosität und gewaltig-viriler Donnerpranke.“ (2. Klavierkonzert von Edward MacDowell mit dem Philharmonischen Staatsorchester Halle)

WIESBADENER KURIER
 

„Jens Barnieck, der sich überwiegend dem Zeitgenössischen widmet und ein besonderer Kenner der amerikanischen Musik ist, machte sich nach der Pause für den gerne unterschätzten Aaron Copland stark – auf eine eindrucksvolle, eher pianistischem Understatement als virtuoser Nabelschau verpflichteten Weise. Coplands vertrackte Klaviersonate von 1941 erwies sich so als mitreißendes, von komplexen Jazz-Rhythmen inspiriertes Werk. Der Gedanke an die Weite amerikanischer Landschaft habe ihm den Zugang zu dieser Sonate erleichtert, sagte Barnieck und nahm seine Zuhörer mit auf diese fesselnde Fernreise.“ (Konzert Kulturforum)

DIE RHEINPFALZ
, Kaiserslautern:
„ ... der hochkonzentriert und sehr gestaltungsbewusst agierende Pianist breitete den ganzen Reichtum an melodischen und rhythmischen Finessen aus, meißelte beispielsweise mit unerbittlicher Schärfe thematische Konturen und motivische Verknüpfungen plastisch heraus, fand einleuchtende Relationen der Tempi, charakterisierte eindringlich die einzelnen Abschnitte und blieb dabei spielerisch – mit seiner Perfektion im Detail – über jede Kritik erhaben. In bestechender Klarheit korrespondierten die Spiel- und Begleitfiguren miteinander, sich rhythmisch in organischer Weise entwickelnd und beseelt vom Ausdruckswillen des Pianisten, der so verdienstvoll ein schwer zugängliches Werk mit seinem analytischen Gespür und seiner engagierten, wie entfesselt wirkenden Spielweise erschloss.“ (Charles Ives, 1. Klaviersonate)

NAHEZEITUNG
, Idar-Oberstein:
„ ... Derartige sängerische Höchstleistungen können allerdings nur gelingen, wenn ein Pianist zur Verfügung steht, der jedes Detail so gut kennt wie ihr Begleiter Jens Barnieck: Er ist ein Klangfarben malender Zauberer am Flügel, der sich meisterhaft in die Reihe der weltweit bekannten großen Duopartner einreihen darf... diese außergewöhnlichen Künstler, die daher unbedingt nochmal engagiert werden sollten!“ (Liederabend mit Julia Oesch)